Podiumsdiskussion: Fahrradfreundliches Freiberg?!

Donnerstag, 11. Mai 2017 | News Mittelsachsen

Podiumsdiskussion

am 23. Mai 2017, 19:30 bis 21:00 Uhr im VDK-Haus der Begegnungen, Schillerstraße 2, Freiberg

mit:
Holger Reuter, 
Baubürgermeister der Stadt Freiberg 

Ulrike Neuhaus, 
GRÜNE Stadträtin Freiberg

Konrad Krause, 
Geschäftsführer ADFC Sachsen e.V.

Moderation: 
Katja Meier, verkehrspolitische Sprecherin GRÜNE Landtagsfraktion Sachsen


Ende 2016 forderte der ADFC bundesweit unter dem Titel „Hat Deine Stadt ein Herz fürs Rad? Der Fahrradklimatest“ Radfahrerinnen und Radfahrer in ganz Deutschland auf, ihre Heimatstädte zu bewerten. Auch in Freiberg haben wieder ausreichend viele Teilnehmende abgestimmt, damit die Stadt im bundesweiten Vergleich bewertet werden kann.

Beim letzten Test (Ende 2014) hatte Freiberg von bundesweit 292 teilnehmenden Gemeinden mit unter 50.000 Einwohnerinnen und Einwohnern eine Durchschnittsnote von 4,1 und damit gerade einmal den 250. Platz erzielt. Dies nehmen wir zum Anlass, die aktuellen Ergebnisse für Freiberg unter die Lupe zu nehmen und vorzustellen.

Einiges hat sich für die Radfahrenden in Freiberg verbessert: Einbahnstraßen wurden geöffnet, Markierungen im Kreuzungsbereich Friedeburger Straße Ecke Lessingstraße aufgebracht, Fahrradschutzstreifen entlang des Ringes (Meißner Ring, Donatsring) und der Halsbrücker Straße eingerichtet, eine Fahrradampel an der Kreuzung Dr.-Külz-Straße / Leipziger Straße installiert.

Hat das gereicht für eine bessere Benotung durch die Bürgerschaft? Wie schneidet Freiberg beim aktuellen ADFC-Fahrradklimatest ab? 2016 hat der Stadtrat einstimmig den Verkehrsentwicklungsplan 2030 beschlossen. Welche Anstrengungen unternimmt die Stadt Freiberg, um die dort konstatierten Lücken im Radwegenetz zu schließen? Welche plant sie für die nächsten Jahre? Welche Finanzen stehen dafür zur Verfügung? Welche Position vertritt die Freiberger Stadtverwaltung beim Bemühen um ein fahrradfreundlicheres Freiberg? Warum hat Freiberg in den letzten beiden Jahren die 90-prozentige Förderung des Freistaates für kommunale Radverkehrsinfrastruktur nicht genutzt? Wie könnte der Freistaat die Stadt Freiberg unterstützen?