Tempo 30 vor Schulen und Kindergärten - JETZT!

Freitag, 14. April 2017 | Meldungen KV Bautzen, Bitzka, News Bautzen, News Kamenz, News Radeberg

Tempo 30 – was hat sich geändert?

Durch eine Änderung der Straßenverkehrsordnung können die zuständigen Behörden innerorts auf Straßen unmittelbar vor Kindergärten, -tagesstätten, -krippen, -horten, allgemeinbildenden Schulen, Förderschulen für geistig und körperlich behinderte Menschen, Alten- und Pflegeheimen oder Krankenhäusern die Geschwindigkeit auf Tempo 30 beschränken.

Wenn negative Auswirkungen auf den Nahverkehr oder eine drohende Verkehrsverlagerung in die Wohngebiete zu befürchten ist, kann die Anordnung von Tempo 30 verwehrt werden. Die Tempo-30-Abschnitte müssen auf höchstens 300 Meter Länge begrenzt werden und sie gelten für die Öffnungszeiten der Einrichtungen.

Mehr Sicherheit durch Tempo 30 innerorts

Tempo 30 kann Leben retten und schwere Verletzungen bei Zusammenstößen mit Fußgänger*innen und Radfahrer*innen vermeiden:

Alle Untersuchungen, die nach der Einführung von Tempo-30-Abschnitten durchgeführt wurden, belegen, dass die Unfallzahlen und die Zahl der Getöteten und Schwerverletzen zurückgegangen sind.

Bei Tempo 30 lassen sich die Straßen leichter überqueren. Auto- und Radverkehr harmonieren besser, da Tempo 30 die Kommunikation zwischen den einzelnen Verkehrsteilnehmer*innen erleichtert. Das fördert ein gleichberechtigtes Miteinander Aller.

Durch Tempo 30 werden unsere Städte wieder ein Stück lebenswerter, denn Tempo 30 sorgt für mehr Ruhe. Langsamere Autos sind leiser: Neben den Motorgeräuschen sinkt vor allem das Rollgeräusch der Reifen. Der Lärmpegel an Straßen mit Tempo 30 wird in der Regel zwischen 2 bis 3 Dezibel reduziert, was einer Halbierung der Verkehrsmenge entspricht.

Online-Formular: https://www.gruene-sachsen.de/tempo30