Erfolgreiche Protestaktion "Domplatzlinde darf nicht gefällt werden!"
Dienstag, 9. Februar 2010 | News Meißen
Dem Aufruf des Meissner Aktionsbündnis zum Erhalt der 132 Jahre alten Domlinde sind am Montag ca. 50 engagierte Menschen gefolgt. Mit vor Ort waren auch die Initiatoren, der Sprecher des GRÜNEN Kreisverband Andreas Vorrath und Walfriede Hartmann, Mitglieder des Naturschutzbund BUND und Helge Landmann vom Hahnemann-Zentrum.
Unser Landtagsabgeordneter Johannes Lichdi rief die versammelten Bürger auf, sich auch weiterhin mit zivilen Ungehorsam für ihre Stadt zu engagieren. Laut seinen Informationen und vom Landesverein Sächsischer Heimatschutz weist das Baumschutzfachgutachten keinesfalls auf unheilbare Schäden hin. Der Baum kann noch viele Jahrzehnte stehen bleiben und Bürger und Gäste Meissens erfreuen.
Der BUND LV Sachsen hat nun beim Landrat des Landkreises Meißen, Herrn Arndt Steinbach, einen Antrag auf einstweilige Sicherstellung der Domlinde in der Stadt Meißen als Naturdenkmal gestellt.
Die Linde besitzt eine hohe Schutzwürdigkeit aus landeskundlichen und kulturellen Gründen sowie aufgrund ihrer Schönheit. Sie ist ein bestimmendes Landschafts- und Kulturelement des Domplatzes Meißen, die neben dieser kulturellen Bedeutung auch noch einen Lebensraum für Tiere in diesem urbanen Raum darstellt. Die kulturelle Bedeutung wird noch durch den Fakt unterstrichen, dass unseres Wissens diese Linde aus Anlaß eines Lutherjubiläums 1878 gepflanzt wurde. Die Schutzfähigkeit ist gegeben, da sich der Standort auf einem Flurstück der Stadt Meißen befindet.
Wir bleiben dran – Versprochen!
Der Kreisvorstand Meißen











