GRÜNE Bildungspolitikerin wirbt für Volksantrag zur Gemeinschaftsschule - Längeres gemeinsames Lernen leistet entscheidenden Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit

Petra Zais, bildungspolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im sächsischen Landtag

Die bildungspolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im sächsischen Landtag, Petra Zais, wirbt gemeinsam mit den erzgebirgischen GRÜNEN für den Volksantrag zum längeren gemeinsamen Lernen. In ihrem Regionalbüro in Schwarzenberg, Markt 14, liegen in den nächsten Wochen Listen aus, auf denen man diesen Volksantrag mit seiner Unterschrift unterstützen kann. Zudem besteht auch die Möglichkeit einer Online-Unterzeichnung unter https://www.gemeinschaftsschule-in-sachsen.de/, die ebenso allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich für  Gemeinschaftsschulen in Sachsen stark machen wollen, zur Verfügung steht.

"Wir GRÜNEN fordern seit vielen Jahren die Einführung der Gemeinschaftsschule als Regelschulform in Sachsen. Längeres gemeinsames Lernen sollte überall dort möglich sein, wo es vor Ort gewollt ist. Also konkret dort, wo es einen Konsens zwischen Schulträger, Schulleitung und Schulkonferenz gibt. Für dieses 'optionale Modell' habe ich mich bereits im Rahmen der Schulgesetznovelle stark gemacht. Ich freue mich, dass dies auch der Ansatz ist, den das Bündnis vertritt", so die GRÜNE.
 
"Das längere gemeinsame Lernen leistet einen entscheidenden Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit. Viele Schulexpertinnen und -experten loben Gemeinschaftsschulen als Motoren sozialer Integration", erläutert die Abgeordnete. "Dabei bleibt, entgegen verbreiteter Vorurteile, die Leistung nicht auf der Strecke, wie Erfahrungen aus anderen Bundesländern, z.B. aus Thüringen, belegen."
 
"Die Trennung der Schülerinnen und Schüler nach der 4. Klasse sorgt in vielen Familien für erheblichen Druck. Trotz Entschärfung der Bildungsempfehlung bleibt der Übergang von der Grundschule auf eine weiterführende Schule eine erhebliche Zäsur."
 
"Es gibt auch gute, pragmatische Gründe, längeres gemeinsames Lernen zumindest zu ermöglichen. Der Erhalt von Schulstandorten im ländlichen Raum sollte auch Zweifler zum Nachdenken anregen. Eine Schule, die mehrere Abschlüsse anbietet und Anschlüsse garantiert, ist auch attraktiv für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte. Die sächsische CDU sollte ihre verbohrte Haltung aufgeben. Ihre Schulpolitik gründet leider weit mehr auf Ideologie als auf Pädagogik", kritisiert Zais.