GRÜNE fordern Kommunen auf, ehrenamtliches Engagement stärker zu honorieren - Ehrenamtskarte muss besser vermarktet werden

Ulrike Kahl, Kreisvorsitzende der Erzgebirgs-GRÜNEN

Anlässlich des internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember bekräftigen die GRÜNEN im Erzgebirge ihre Forderung, ehrenamtliches Engagement aller Bürgerinnen und Bürger mehr zu honorieren. 

"Zwar werden immer wieder einzelne Ehrenamtler oder Vereine von den Kommunen im Kreisgebiet mit Preisen gewürdigt, der übergroße Anteil derer, die sich in ihrer Freizeit aktiv in das gesellschaftliche Leben einbringen, bleibt jedoch außen vor. Deshalb gilt es nach wie vor, die Ehrenamtskarte besser zu vermarkten. Die bisherigen Angebote, die derzeit in der Region von den Ehrenamtlichen genutzt werden können, sind nur spärlich und bis auf wenige Ausnahmen auch nicht sehr attraktiv.  Und noch immer gibt es Kommunen, die diese Karte nicht einmal an Ehrenamtliche ausreichen, geschweige denn, Vergünstigungen anbieten. Da bleibt die gebotene Wertschätzung auf der Strecke", so Ulrike Kahl von den erzgebirgischen GRÜNEN.

Neue Karte mit Gültigkeit bis 2022 muss bei Kommunen beantragt werden

"Aber das können viele Städte und Gemeinden im Kreis ändern, denn die bisherigen Karten verlieren zum Jahresende ihre Gültigkeit. Die kommende Ehrenamtskarte, die neu beantragt werden muss, wird in vierter Auflage für den Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2022 gelten. Daher ermutigen wir alle im Ehrenamt Tätigen, im Rathaus ihres Wohnortes vorzusprechen und diese Karte zu beantragen. Das Ehrenamt verschlingt viel Zeit und Kraft und muss daher stärker als bisher honoriert werden", fordert die GRÜNE Kreisrätin.