Niederschlesienmagistrale als „Rollende Autobahn" nutzen

Zur heutigen Eröffnung der Niederschlesienmagistrale erklärt Stephan Kühn, sächsischer Bundestagsabgeordneter und verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen:

 

„Die heutige Inbetriebnahme des letzten Teilstückes der Niederschlesienmagistrale ist ein gutes und wichtiges Signal für die Lausitz. Es kommt jetzt darauf an, alle Potentiale dieser modernen Infrastruktur zu nutzen. Neben dem Güterverkehr gehört auch der internationale Fernverkehr auf die Trasse. Bereits jetzt könnten Züge von Berlin/Leipzig nach Wroclaw oder Krakau die Magistrale nutzen. Mit der durchgehenden Verbindung von den Nordseehäfen nach Osteuropa besteht die Chance, das Autobahnnetz, wie z.B. die dauerverstopfte A4, vom LKW-Verkehr zu entlasten. Dazu braucht es praktische Schritte für eine „Rollende Autobahn“ wie den Bau von Terminals, damit der großräumige LKW-Transit endlich auf die Schiene kann. Hier muss Verkehrsminister Dulig aktiv werden und gemeinsam mit allen Beteiligten ein entsprechendes Konzept auf den Weg bringen.“

Stephan Kühn 

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Stephan Kühn, MdB

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