30 Jahre friedliche Revolution - Gesprächsrunde zur Erinnerung an den Herbst ´89 in Schwarzenberg

Am 7. November um 19.00 Uhr laden die GRÜNEN in ihr Schwarzenberger Bürgerbüro, Am Markt 14, ein, um an die bewegenden Ereignisse von vor 30 Jahren zu erinnern, die wir im Nachgang heute friedliche Revolution nennen.

Städte wie Leipzig und Dresden werden immer wieder damit in Verbindung gebracht und stehen im Fokus der medialen Berichterstattung. Dass es aber auch in zahllosen kleineren Städten der damaligen DDR - wie Schwarzenberg - Demonstrationen und Veranstaltungen gab, bleibt meist weniger beleuchtet.

Als zentrale Forderungen wurden damals die Versammlungs-, Presse- und Reisefreiheit sowie das Ende des staatlichen Meinungsmonopols gefordert. Im Rückblick werden wir an diesem Abend in einer Gesprächsrunde mit Akteuren von damals auf historische Zeitreise gehen und dabei vermutlich auch auf unterschiedliche Sichtweisen und Analysen treffen.

Nach genau 30 Jahren sind alle Bürgerinnen und Bürger der Region eingeladen, sich an das denkwürdige Geschehen von damals zu erinnern. Doch wir wollen auch den Blick in die Zukunft richten und dabei dem Aspekt nachgehen, dass Menschen mit Freiheit oft ganz unterschiedliche Dinge verbinden.

Prominenter Teilnehmer der Veranstaltung ist Dr. Martin Böttger aus Zwickau, ehemaliger Vertreter der DDR-Bürgerrechtsbewegung. Böttger war 1989 Gründungsmitglied des Neuen Forum und Koordinator dieser Bürgerbewegung im damaligen Bezirk Karl-Marx-Stadt. Von 2001 bis 2010 war er Leiter der Chemnitzer Außenstelle des Bundesbeauftragten für Stasi-Unterlagen.

Gleichzeitig wird an diesem Abend eine kleine Fotoausstellung eröffnet. Anhand der Aufnahmen von Lenore und Werner Lobeck wird die Wendezeit des 89er Herbstes mit ihren Geschehnissen in Schwarzenberg noch einmal reflektiert.

Foto: Werner Lobeck