GRÜNE unterstützen Forderung nach Ausrufung des Katastrophenfalls im Erzgebirgskreis - Nur Kontaktreduktion kann die Situation kurzfristig verbessern - Rückkehr zu geordneten Impfprozess notwendig

Angesichts der bundesweit höchsten Infektionszahlen und den ausgelasteten Intensivstationen der Krankenhäuser in unserem Landkreis plädiert Rosi Schmidt-Löschner, Kreisvorsitzende von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Erzgebirge, für die Ausrufung des Katastrophenfalls im Erzgebirgskreis.
Nur durch ein übergeordnetes und systematisches Handeln kann die Lage hier noch unter Kontrolle gebracht werden. Es ist unzumutbar, dass Impfwillige derzeit keine Impftermine bekommen oder stundenlang bei mobilen Impfteams anstehen müssen.

„Wir fordern Rückkehr zu einem geordneten Impfprozess mit Terminbuchung” sagt Rosi Schmidt-Löschner. “Wir sollten uns am Vorgehen Thüringens orientieren, in dem Impfwillige in einem Onlineportal Impftermine an Standorten verteilt im Land buchen können. Diese Standorte werden von Teams besetzt, die an mehreren Tagen in der Woche geplante Impfungen durchführen. Ein zusätzlicher Tag ermöglicht spontane Besuche ohne Termin. Zur Vorbereitung können Impfwillige vorab die notwendigen Dokumente herunterladen und erhalten ihr digitales Impfzertifikat nach der Impfung auf Wunsch per eMail”, so der Vorschlag der GRÜNEN zur Verbesserung der Impfsituation.

Zudem appelliert sie an alle Bürger, unabhängig von ihrem Impfstatus: „Unterlasst private Treffen in Innenräumen mit Personen außerhalb eures eigenen Hausstandes und verlagert Begnegnungen unter Beachtung der Corona Regeln ins Freie. Macht es euch zu Hause bei Plätzchen und Lebkuchen gemütlich und versucht in dieser Adventszeit zu entschleunigen. Bleibt zu Hause!“, so die Kreisvorsitzende.