Nähen gegen Corona – Grüne rufen zum Mitmachen auf

Die mittelsächsischen Grünen starten einen Aufruf zum Nähen von Mundschutz zum privaten Gebrauch. Renate Sauer, Schatzmeisterin des Kreisverbandes, startete in Eigenregie das Nähen von Mundschutzmasken für Menschen im privaten Umfeld. Die Grünen im Landkreis regen nun weitere Menschen mit Nähkünsten an, diesem Vorbild zu folgen und die Möglichkeit zu schaffen, der Verbreitung des Corona-Virus im öffentlichen Raum Einhalt zu gebieten.

Die Hainichenerin Renate Sauer erklärt hierzu: „Zwar ist das Tragen von Mundschutz in Deutschland nicht verpflichtend. Dennoch kann es nicht schaden, wenn es jeder für sich persönlich so entscheidet. Niemand kann sich vollständig schützen, aber jeder kann die Verbreitung im öffentlichen Raum damit eindämmen.  Zahlreiche Menschen hatten einst in der Schularbeit das Handarbeiten, zudem haben viele eine Nähmaschine, Stoffreste und Gummi zu Hause. Ich möchte all diejenigen, die nähen können und die notwendigen Utensilien haben, aufrufen, mit selbstgenähten Mundschutzmasken der weiteren Ausbreitung des Virus entgegenzuwirken. Nähanleitungen für gute Mundschutzmasken sind im Internet leicht abrufbar.

Also bitte ran an die Nähmaschine! Ich habe die ersten Mundschutzmasken in der Familie und im persönlichen Umfeld verteilt. Da die eigenen Kapazitäten auch beschränkt sind, bitte ich viele, die Zeit und Lust für das Nähen aufbringen, mitzumachen und für die Familie, Verwandte und Bekannte einen solchen Mundschutz herzustellen. Damit werden in der derzeitigen Situation Menschen geschützt und zugleich entlasten Sie damit die Krankenhäuser, die derzeit dringend professionellen Mundschutz benötigen.