PM 2019-8 | Personenzüge auf den Stecken Kamenz - Dresden und Königsbrück - Dresden schnellstes wieder in Bewegung setzen!

Gerd Kirchhhübel

Jens Bitzka

 

Seit 14 Tagen fährt kein Personenzug mehr auf den Stecken Kamenz - Dresden und Königsbrück, weil die Städtebahn ihren Betrieb am 24. Juli eingestellt hat. Derzeit gibt es nur einen Notbusverkehr.

Die Landtagsdirektkandidaten Gerd Kirchhübel (Wahlkreis 53 - Bautzen 2) und Jens Bitzka (Wahlkreis 54 - Bautzen 3) äußern sich anlässlich der 14 Tage ohne fahrende Städtebahn.

Gerd Kirchhübel:

„Wir verdanken die Situation einer Politik, wo die billigsten Anbieter bevorzugt wurden und wo es nicht vorrangig um steigende Fahrgastzahlen und damit Klimaschutz und einen sicheren
Bahnbetrieb ging. Jetzt sind die Fahrgäste auf die Notbusse angewiesen, die länger fahren und deutlich unkomfortabler sind oder verstopfen die Straßen zusätzlich mit ihren PKW.
Die Aufgaben der Daseinsfürsorge, wo auch der Bahnverkehr dazu gehört, muss für die Zukunft wieder in staatliche Hand. Die Ursachen, die zu dieser unfassbaren Situation geführt haben, müssen schonungslos aufgeklärt werden und Verantwortliche auch mal zur Rechenschaft gezogen werden.“

Jens Bitzka

"In einem hochentwickelten Land wie Deutschland muss es doch möglich sein innerhalb von 2 Wochen den Bahnverkehr auf den Strecken wieder einzurichten. Die Eisenbahngleise sind da, die Bahnhöfe sind da, die Personenzüge sind da, das Personal ist da und die Fahrgäste, viele davon mit Monats-/Jahreskarte, sind auch da. Mir scheint es, dass der Wille bei den Verantwortlichen für eine schnelle Lösung fehlt. Das Zuschieben des Schwarzen Peters sollte nach 14 Tagen vorbei sein.“


Die Lösung muss spätestens bis Ende nächster Woche erfolgen, da die Busse und ihre Fahrer dann bestimmt für den Schülerverkehr benötigt werden und nach dem Ferienende noch mehr Fahrgäste diese Bahnstrecken benutzen wollen.


>>> Weitere Information zum Thema Verkehr in der Lausitz.

Heute hat die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die Studie "Optimierungspotenziale für die Verkehrsinfrastruktur in der Lausitz" vorgestellt, die sich auch mit dem Schienenverkehr befasst.
Weitere Infos (Pressemitteilung und Studie gibt es hier:
gruenlink.de/1n11